Statt eines riesigen Textblockes habe ich mich für diese praktischen Tabs entschieden, in welchen ich viele Informationen in kleinen Häppchen bereitstellen kann. Ich habe das Ganze wie ein Interview aufbereitet, um es interessanter zu gestalten. Viel Spaß beim Lesen meiner persönlichen Informationen.

Lebenssituation

Ich wurde am 26. Juli 1987 in Offenbach am Main (Hessen) geboren.

Aufgewachsen bin ich die meiste Zeit meines Lebens in Rinteln, einer kleinen verträumten Stadt in Südniedersachsen. Sie liegt direkt an der Grenze zu Nordrheinwesten und den Landkreisen Lippe und Minden.

Nach kleinen "Pausen" (Wohnortwechsel) lebe ich heute auch wieder hier.

Ich war einmal verheiratet, aber mittlerweile auch wieder geschieden.

Danach habe ich noch ein paar Beziehungen geführt, bin mittlerweile aber ganz zufrieden mit meinem Single-Dasein. So finde ich die Zeit zum Bücher schreiben.

Ja, ich habe insgesamt 3 Kinder, davon einen Jungen und zwei Mädchen. Der Junge und das ältere Mädchen (heute mittlerweile schon erwachsen) sind aus meiner Ehezeit, die Kleine kam später dazu.

Man könnte aber auch sagen, dass ich sogar fünf Kinder habe, weil ich meine beiden Kaninchen-Damen ebenfalls wie meine Kinder behandle.

 

Allgemeine Fragen an mich

Das ist keine Frage, auf die ich eine passende Antwort habe. Da muss man die Menschen befragen, die sich regelmäßig mit mir umgeben. Ich denke, ich bin sehr kreativ, durchsetzungsstark und verfolge meine Ziele sehr konsequent.

Ich habe eine rege Fantasie, welche ich von meiner Mutter geerbt habe, welche ebenfalls sehr einfallsreich und poetisch war. Magie, die alte keltische Zeit und Mysterien wie Stonehenge haben mich schon immer fasziniert, darum war von Anfang an klar, welches Thema meine Bücher haben würden. Die Geschichte der Hüter habe ich über Jahre in meinen Gedanken und Träumen entwickelt und nun habe ich endlich angefangen, sie zu Papier zu bringen.

Zeit mit Kindern - wozu ich auch meine Haustiere (2 Kaninchen) zähle - und der Familie verbringen, Kino- und Restaurantbesuche, Netflix & Co., Freunde treffen, lange Spaziergänge

Das ist noch offen. Ich rechne nicht damit, mit meinen Büchern plötzlich reich zu werden. Das ist auch nicht das Ziel. Ich möchte lediglich eine Geschichte erzählen.

Wenn mein erstes Buch gut ankommen sollte, ist es der Beginn einer ganzen Reihe, welche sich historisch bis in die heutige Zeit erstreckt. Wahrscheinlich werde ich eines Tages auch das Kinderbuch meiner verstorbenen Mutter herausgeben, da es ihr größter Traum war, dass ihre Geschichte in begeisterte Kinderhände kommt.

 

Zum Schreibprozess & Alltag

Einen typischen Schreibtag gibt es bei mir eigentlich nicht. Ich schreibe, wenn ich in Stimmung dafür bin und mein Kopf entsprechend frei ist. Ich halte mich dabei auch nicht an feste Routinen oder Abläufe, sondern schreibe einfach drauf los, wenn die Umstände stimmen. An Inspiration fehlt es mir nicht, da ich das Werk über Jahre in Gedanken und Träumen entwickelt habe und weiß, wohin die Reise geht.

Wie zuvor erwähnt, weiß ich eigentlich, wohin die Reise geht und würde mich daher eher als Plotter bezeichnen. Allerdings bin ich manchmal selbst überrascht, welchen Ausgang manche Kapitel und Szenen zum Schluss haben, da sich während des Schreibens etwas entwickelt hat, was ich nicht vorausgesehen habe. Und dann überraschen mich sogar meine eigenen Charaktere.

Die Sache ist so, dass ich ganz genau weiß, was ich aussagen will und eigentlich kann ich auch sehr gut mit Worten umgehen - allerdings habe ich in der Vergangenheit gelernt, dass ich oft viel zu viel Wissen bereits voraussetze.  Das äußert sich dann darin, dass ich auf wichtige Punkte manchmal gar nicht so genau eingehe, weil sie für mich bereits logisch benannt sind.

Ich schreibe ganz klassisch von meinem Sofa aus, habe den Laptop vor der Nase und konzentriere mich allein auf das Schreiben. Ablenkungen jeder Art sind mir unwillkommen, darum ist es in der Regel auch still um mich herum. Wenn ich doch mal Musik nebenher höre, dann ist sie rein melodisch (ohne Gesang), damit sich keine fremden Worte in meinen Schreibprozess einschleichen können.

 

Zum aktuellen Werk & Inspiration

Der Prozess, überhaupt eine eigene Geschichte zu entwickeln, begann nicht bei Büchern, sondern tatsächlich in der Film- und Serienlandschaft. Über viele Jahre hinweg hat die Qualität von Film- und Serienprodukten stark abgenommen. Es geht nicht mehr um eine gute Geschichte mit ausgereiften Charakteren, sondern nur noch um Ideologie und eine straffe Agenda, die verfolgt wird.

Also habe ich erst in Gedanken einen Plot entwickelt und diesen so lange und so konsequent verfolgt, dass er mich sogar in meinen Träumen verfolgt hat und diese mir viele Inhalte geliefert haben. Und so habe ich dann jahrelang nur in meinem Kopf an dieser Geschichte gesponnen.

Tatsächlich war ich mir eigentlich immer sicher, dass ich es nicht schaffen würde, ein so umfangreiches Werk überhaupt zu realisieren, also zu schreiben. Stattdessen habe ich meinem Sohn immer mal wieder von meinen Ideen und Gedanken erzählt und dieser hat mich immer wieder bekräftigt, ein Buch zu schreiben.

In den sechs Hüter-Charakteren stecken tatsächlich Anteile von mir selbst.

  • Aedan ist ein eher ruhiger und besonnener Charakter, der nicht viel spricht und alles um sich herum beobachtet. Er will nicht anführen oder im Mittelpunkt stehen - aber wenn er mal den Mund aufmacht, dann hören Leute in der Regel zu, denn dann ist es wichtig. Und so erlebte auch ich es immer.
  • Branwen ist ein Verwalter. Er kümmert sich die Mauern und die Festung wie auch um die Menschenleben in ihrem Zentrum. Die Mauern stellen sinnbildlich die Mauern dar, die ich selbst um mich und mein Leben gezogen habe. Die Menschen darin sind jene, die mir die Welt bedeuten und auf die ich nie etwas kommen lassen würde.
  • Maeloc ist ein Druide, der viel Wert auf Gesetz und Schwüre legt. Das ist ein Anspielung darauf, dass mir Vertrauen, die Einhaltung von Regeln und von Versprechen sehr wichtig sind.
  • Taranis ist ein Richter voller Zorn, der lieber direkt handelt, als zu zögern. Und so würde ich mich selbst auch einordnen: In vielen Situationen werde ich trotz meines gutmütigen Wesens zornig und würde gerne sofort "zurückschlagen" (nicht unbedingt physisch gemeint). Aber solange jemand um mich herum ist, der mich zurückhält, findet sehr viel von diesem Zorn nur in meinem Inneren statt. Aber wie ein Richter habe ich dann trotzdem bereits ein bindendes Urteil über die jeweilige Situation oder Person gefällt.
  • Fionnlagh lernt der Leser als sanftmütigen Menschen kennen, der mitfühlend und schützend agiert, gerade wenn es dabei um Kinder geht. Da ich selbst Vater bin und regelmäßig mit der Angst lebe, dass meinen Kindern etwas zustoßen könnte, bin ich im Kern die Person, welche ich auf Fionnlagh projiziert habe.
  • Ercán weiß viel, aber verrät kaum etwas. Er sammelt Informationen, legt sie für sich ab und ordnet sie ein. In Situationen, wo es auf dieses Wissen ankommt, hält er sich meist zurück und verrät gar nichts oder nur gerade so viel, wie er als notwendig erachtet. Das würde ich auch für mich so deklarieren. Zu oft habe ich geschwiegen, wenn es wahrscheinlich sinnvoller gewesen wäre, den Mund aufzumachen.

Ich will keine Botschaft vorgeben. Vielmehr lasse ich jeden Leser selbst entscheiden, welche Botschaften und Schlüsse er dem Buch entnimmt.

Nein, eigentlich nicht. Die Worte sprudelten nur so aus mir raus, ohne dass ich mir viele Gedanken darum gemacht hätte. Darum konnte auch keine Szene in diesem Moment meine Emotionen triggern.